Bye bye Mongolia & bye bye Rainer !!!
Da ist das Ding!
Nach gefuehlten drei Monaten in Ulaanbaatar haben die drei Kaempfer Barni, Martin und Buggo nun von hoechster Stelle die offizielle Erlaubnis bekommen, ins gelobte Land China zu starten, und anschließend Tibet unsicher zu machen.

Ansonsten hatte die kaelteste Hauptstadt der Welt nicht allzuviel zu bieten, ausser ein paar Museen, Chinggis - Wodka, ein paar Tempel und kulturelle Highlights mongolischer Art:
Die mongolischen Kehlkopfgesaenge sind wirklich beeindruckend aber nicht zur Nachahmung zu Hause gedacht, da sie erhebliche Schaeden im Magen-, Rachen- und Kopfbereich verursachen koennen.
Terelj - Gorkhi Nationalpark
Nach den anstrengenden Tagen in UB-City haben wir unser Radl wieder ausgepackt und uns in Richtung Nord-Osten nach Terelj aufgemacht. Um drei Uhr nach Abgabe des Visumantrags ging es los. Einen traumhafteren Campingplatz kann man wohl kaum finden ...

... dachten wir zunaechst ...
- Zeitsprung -
zwei Stunden vorher:
Mitten in Ulaanbaatar fuhr ploetzlich ein Radlfahrer neben uns her. 30 km spaeter sahen wir Ihn erneut an der Grenze des Nationalparks. Mit Schuerfwunden, die er sich angeblich bei einem Sturz wegen eines Hundeangriffs zugezogen hat, blieb er bei uns stehen und wir verarzteten Ihn. Der Bursche war uns allerdings sehr suspekt.
Buggo musste nachts mal austreten und fand dabei ein leeres Vorzelt vor, das vorher voller Radltaschen gepackt war. Fuenf davon waren verschwunden und der Rest incl. seiner Schuhe ein paar Meter vom Zelt entfernt verstreut. Von da an war nicht mehr an Schlaf zu denken.
Barni, dessen Taschen auch davon betroffen waren, erfuhr erst am Morgen die Hiobsbotschaft.
Antwort Barni: "Ja Gruzefix, des kon doch ned sei; de scheiss mongolischen Langfinger; ned scho wieder!!!"
Da es beim Barni ja schon der dritte Diebstahl in einer Woche war.
Nach ausgiebigem Abgrasen der Umgebung kamen die drei (Barni, Buggo, Martin) mit allen fuenf Taschen incl. Inhalt zurueck.
Allerdings mussten Sie auch verheerende Verluste melden, die uns beinahe zur Aufgabe der Reise zwangen. Es fehlte ein Laib Brot und eine Tomate war angebissen.
Neben dem Jungen stehen somit auch saemtliche Affen, die vielleicht in der Umgebung leben (wer weiss) unter dringendem Tatverdacht.
Die darausfolgende Vorsichtsmassnahme beim naechsten Campen seht Ihr auf diesem Bild:

Bert's Ecotourismus - Camp
Wir konnten gluecklicherweise unsere Reise fortsetzen. Leider stand die Anreise zum Hollaender Bert unter dem Motto "Ueber sieben Bruecken musst Du gehen", wobei die Bruecken fehlten und es anstatt sieben zehn haetten sein muessen.

Aber letztendlich erreichten wir den mongolian Dutchman. (Im Bild 2. von links)

Vom Camp des kauzigen Viehzuechters, Kaesers und neunmaligen Hundebesitzers starteten wir drei Tage lang so manche Trekking-, Mountainbike- und Reittour.
Als Ihm eines Morgens in aller Frueh seine Frau und seine Kinder nach einem nicht ueberhoerbaren Wortgefecht abhauten (wir vermuteten, dass dies evtl. oefters vorkommt), sagte er zu uns beim Abendessen in hollaendischem Akzent, als der Deckel des Topfes unauffindbar war: "Tja, in der Mongolei verschwindet Manches einfach so."
Hier noch ein paar Eindruecke der Weite des Nationalparks, die man nicht in Worte fassen kann: seht selbst

Buggo besteht darauf, dass wir erwaehnen, dass er dieses Bild gemacht hat und jeder daheim Taschentuecher bereithalten soll, da man bei der Ansicht dieses Bildes einfach zum Weinen beginnen muss. Dazu kann ich nur sagen: "Auch ein blindes Huhn findet einmal ein Korn!"
Hier noch ein paar Eindruecke des kurzen Cowboydaseins: Da fuehlten wir uns so richtig "frei"



Letztendlich sind wir aber doch wieder in UB-City angekommen und verbringen hier alle die letzten Tage in der Mongolei. Barni, Buggo und Martin machen sich morgen in aller Frueh mit dem Zug auf in Richtung Bejing und Rainer wird am Samstag den Urlaub beenden, um rechtzeitig zur Prollparty im TUEV daheim zu sein.
Die Traenen werden daher heute Abend zum Abschied kullern!
aktueller KM-Stand von Martin und Rainer: 1352 km
Buggo und Barni: 1032 km
Zum Schluss noch das Raetsel der Woche, auch wenn seit dem letzten schon ein Monat vergangen ist:

Wer ist wer (von links nach rechts)?
Wer als erster die richtige Antwort weiss, bekommt eine Postkarte aus China.
Loesungsvorschlaege bei den Kommentaren abgeben und auch sonst weiterhin fleissig kommentieren.
Noch der obligatorische Gruss an die FFW Mehring, die Taubenzuechter Pittenhart, die Grauen Panther (viel Glueck am Sonntag !!!) und an alle Anderen, die noch nicht der CSU beigetreten sind.
Bayirta, Tschuess, Ciao und auf Wiedersehen!
Barni, Martin, Buggo und zum letzten mal Rainer
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