So weit die Fuesse tragen bzw. trugen
"Blutspenden" in der Sumpflandschaft Sibiriens
Der erste Radltag: "Wo soll hier bitte eine Bruecke sein?"
... scheinbar ist unsere Baikalkarte doch nicht so exakt und aktuell wie vermutet

Ziel des ersten Tags war fuer uns Naivlinge eigentlich der Baikalsee.
Wegen diversen Hindernissen schafften wir jedoch nur 40 km.
Des Oefteren hiess es fuer uns Abpacken, Tragen und gleichzeitig die seltene sibirische Sumpfmoerdermuecke ernaehren!
Der Oberkoerper wurde mehr gestaehlt wie die Oberschenkel.
Erste Ergebnisse des Fitnesstrainings siehe naechstes Foto (man beachte den Bizeps!)

Eine suboptimale Abkuerzung durch das Chaman-Daban-Gebirge
Witterungsbedingt und wegen staendiger Trennung durch die Transsibschienen waren wir dem Baikalsee leicht beleidigt und haben Ihn deshalb bei Babushkin verlassen.
Die genommene "Abkuerzung" war zeitlich gesehen eine Verlaengerung, bescherte uns aber u. a. folgende geniale Landschaft:

Buggo war auch in Sibirien Trendsetter und nutzte jede Gelegenheit fuer neue Bewerbungsfotos.
Vielleicht wirds ja so was mit einem Job als Controller beim Maier Lugge.

Bajuwaren in Burjatien unterwegs
Auf dem Weg vom Baikalsee in die Mongolei durchquerten wir die Republik Burjatien, wo die Augen schon schmaeler werden...
Info: Burjaten stammen von Mongolen ab, leben aber in Russland.
Sogar zu einem Laenderspiel Burjatien vs. Bayern hatten wir noch Kraft uebrig. Als Aufbauhilfe Fernost liessen wir die Jungs 3:1 gewinnen.
Im Bild ist der sterbende Schwan Rainer zu sehen.

Nach einem phantastischen Abstecher zum Gaensesee nach Gusinoe Ozero, wo wir eine traumhafte Tempellandschaft vorfanden, wurden wir zu einer Familienfeier, die sich spaeter als Beerdigung der 94jaehrigen Babuschka herausstellte, eingeladen. Diese Einladung haben wir alleine Buggo zu verdanken, der beim Regenbekleidung anlegen sein Radl im gegenueberliegenden Kuhstall im Mist versenkte.

Wie man sieht hatten "MC Buggo", "Martin Sokrates" und "Barni Applebee" die Gegend lieb gewonnen. Die Zeltplaetze waren landschaftlich nicht ohne aber leider viel zu oft im Hauptquatier der kleinen schwarzen Fliegen oder Staunsen.

Kurz vor der Grenze war eine ambulante Notoperation durch einen italienischen Physiotherapeuten notwendig. Barni's Knie streikte irgendwann und Salvatore spritzte Barni ein Heilmittel ins Knie. Wir sind uns nicht ganz einig, ob es Morphium oder Hustensaft war aber wenn Ihr mal den Gesichtsausdruck genauer anseht, koennt Ihr ja selber Tipps abgeben.
Jedenfalls hat es nicht geholfen.
Die zwei Jungs waren mit dem Mini um die ganze Welt unterwegs, wobei Sie die zwei kaeltesten Hauptstaedte der Welt besuchen wollten, u.a. Ulan Bator. Deutschland erreichen Sie wahrscheinlich Ende September.

Lasst uns raus!
Nach 21 Tagen Russland erreichten wir endlich am 11. September um 11 Uhr die Grenze zur Mongolei. Dieses illegale Foto im Grenzgebiet wird fuer Martin vielleicht noch Folgen haben.
... mal sehen

Kurz danach trennten sich zum Glueck unsere Wege :-) Nach der Grenze machten sich die echten Maenner, Martin und Rainer, ins glorreiche Land auf.
Den emotionsgeladenen und leidenschaftlich gestikulierenden Russen ist der Abschied von uns nicht leicht gefallen, das koennt ihr uns so glauben!!!! Ehrlich!
Barni und Buggo (der wie wir vermuten wegen mangelnder Kondition auch ploetzlich Kniebeschwerden vortaueschte) schafften nur noch das 25 km entfernte Sukhbaatar, wo Sie sich gemuetlich per Zug nach Ulaanbaatar aufmachten.
Folgende Eindruecke blieben Ihnen leider verwehrt:

Affenparade vor einer Kamelkarawane, waer haette das gedacht.
Unser Sponsor Salewa, Abteilung Abenteuer, Aufregung und Risiko, wird stolz auf diese Aufnahme mit den fortschrittlichen Mongolen sein.
Die leichtbauweise unseres Gers (mongol. Name fuer Jurte) beeindruckte die Massen!
Wir wurden dafuer in die Jurte eingeladen und mit getrockneten Milchklumpen (AAAARUUUUD) verkoestigt.
Kochtipp der Woche: Einfach zu Hause 1 Liter Milch ca. 4 Monate in der Sonne ziehen lassen, dann gibts auch bei euch koestlichen Aruud!

Nach genau 1111 KM erreichten Martin und Rainer Ulan Bator (Barni und Buggo haben 790 KM in den Wadln), wo wir seit Tagen wieder der Zivilisation angehoeren und uns an Wein, Weib und Gesang erfreuen.

Auf der Karte kann man deutlich den Uebergang von der fruchtbaren sibirischen Tundra und Taiga in die trostlose, graue Steppenlandschaft z'Mongoleis erkennen.
Danke uebrigens fuer euren Beistand, jeder Kommentar ist erwuenschenswert!
Gewinner der Woche ist unser Felix. Loesung war Frunzenskaya
Die Karte ist schon mit der ersten Kamelkarawane Richtung Westen unterwegs.
Zum Schluss moechten wir noch pauschal allen Geburtstagskindern, Frischvermaehlten, Frischverliebten (gell Andi! du oida Schliffe :-), frischen Papas und Mamas, der KSK, der Jagdgenossenschaft und der Jungen Union (50PlusX) gratulieren.
Bis bald!!!
Der erste Radltag: "Wo soll hier bitte eine Bruecke sein?"
... scheinbar ist unsere Baikalkarte doch nicht so exakt und aktuell wie vermutet

Ziel des ersten Tags war fuer uns Naivlinge eigentlich der Baikalsee.
Wegen diversen Hindernissen schafften wir jedoch nur 40 km.
Des Oefteren hiess es fuer uns Abpacken, Tragen und gleichzeitig die seltene sibirische Sumpfmoerdermuecke ernaehren!
Der Oberkoerper wurde mehr gestaehlt wie die Oberschenkel.
Erste Ergebnisse des Fitnesstrainings siehe naechstes Foto (man beachte den Bizeps!)

Eine suboptimale Abkuerzung durch das Chaman-Daban-Gebirge
Witterungsbedingt und wegen staendiger Trennung durch die Transsibschienen waren wir dem Baikalsee leicht beleidigt und haben Ihn deshalb bei Babushkin verlassen.
Die genommene "Abkuerzung" war zeitlich gesehen eine Verlaengerung, bescherte uns aber u. a. folgende geniale Landschaft:

Buggo war auch in Sibirien Trendsetter und nutzte jede Gelegenheit fuer neue Bewerbungsfotos.
Vielleicht wirds ja so was mit einem Job als Controller beim Maier Lugge.

Bajuwaren in Burjatien unterwegs
Auf dem Weg vom Baikalsee in die Mongolei durchquerten wir die Republik Burjatien, wo die Augen schon schmaeler werden...
Info: Burjaten stammen von Mongolen ab, leben aber in Russland.
Sogar zu einem Laenderspiel Burjatien vs. Bayern hatten wir noch Kraft uebrig. Als Aufbauhilfe Fernost liessen wir die Jungs 3:1 gewinnen.
Im Bild ist der sterbende Schwan Rainer zu sehen.

Nach einem phantastischen Abstecher zum Gaensesee nach Gusinoe Ozero, wo wir eine traumhafte Tempellandschaft vorfanden, wurden wir zu einer Familienfeier, die sich spaeter als Beerdigung der 94jaehrigen Babuschka herausstellte, eingeladen. Diese Einladung haben wir alleine Buggo zu verdanken, der beim Regenbekleidung anlegen sein Radl im gegenueberliegenden Kuhstall im Mist versenkte.

Wie man sieht hatten "MC Buggo", "Martin Sokrates" und "Barni Applebee" die Gegend lieb gewonnen. Die Zeltplaetze waren landschaftlich nicht ohne aber leider viel zu oft im Hauptquatier der kleinen schwarzen Fliegen oder Staunsen.

Kurz vor der Grenze war eine ambulante Notoperation durch einen italienischen Physiotherapeuten notwendig. Barni's Knie streikte irgendwann und Salvatore spritzte Barni ein Heilmittel ins Knie. Wir sind uns nicht ganz einig, ob es Morphium oder Hustensaft war aber wenn Ihr mal den Gesichtsausdruck genauer anseht, koennt Ihr ja selber Tipps abgeben.
Jedenfalls hat es nicht geholfen.
Die zwei Jungs waren mit dem Mini um die ganze Welt unterwegs, wobei Sie die zwei kaeltesten Hauptstaedte der Welt besuchen wollten, u.a. Ulan Bator. Deutschland erreichen Sie wahrscheinlich Ende September.

Lasst uns raus!
Nach 21 Tagen Russland erreichten wir endlich am 11. September um 11 Uhr die Grenze zur Mongolei. Dieses illegale Foto im Grenzgebiet wird fuer Martin vielleicht noch Folgen haben.
... mal sehen

Kurz danach trennten sich zum Glueck unsere Wege :-) Nach der Grenze machten sich die echten Maenner, Martin und Rainer, ins glorreiche Land auf.
Den emotionsgeladenen und leidenschaftlich gestikulierenden Russen ist der Abschied von uns nicht leicht gefallen, das koennt ihr uns so glauben!!!! Ehrlich!
Barni und Buggo (der wie wir vermuten wegen mangelnder Kondition auch ploetzlich Kniebeschwerden vortaueschte) schafften nur noch das 25 km entfernte Sukhbaatar, wo Sie sich gemuetlich per Zug nach Ulaanbaatar aufmachten.
Folgende Eindruecke blieben Ihnen leider verwehrt:

Affenparade vor einer Kamelkarawane, waer haette das gedacht.
Unser Sponsor Salewa, Abteilung Abenteuer, Aufregung und Risiko, wird stolz auf diese Aufnahme mit den fortschrittlichen Mongolen sein.
Die leichtbauweise unseres Gers (mongol. Name fuer Jurte) beeindruckte die Massen!
Wir wurden dafuer in die Jurte eingeladen und mit getrockneten Milchklumpen (AAAARUUUUD) verkoestigt.
Kochtipp der Woche: Einfach zu Hause 1 Liter Milch ca. 4 Monate in der Sonne ziehen lassen, dann gibts auch bei euch koestlichen Aruud!

Nach genau 1111 KM erreichten Martin und Rainer Ulan Bator (Barni und Buggo haben 790 KM in den Wadln), wo wir seit Tagen wieder der Zivilisation angehoeren und uns an Wein, Weib und Gesang erfreuen.

Auf der Karte kann man deutlich den Uebergang von der fruchtbaren sibirischen Tundra und Taiga in die trostlose, graue Steppenlandschaft z'Mongoleis erkennen.
Danke uebrigens fuer euren Beistand, jeder Kommentar ist erwuenschenswert!
Gewinner der Woche ist unser Felix. Loesung war Frunzenskaya
Die Karte ist schon mit der ersten Kamelkarawane Richtung Westen unterwegs.
Zum Schluss moechten wir noch pauschal allen Geburtstagskindern, Frischvermaehlten, Frischverliebten (gell Andi! du oida Schliffe :-), frischen Papas und Mamas, der KSK, der Jagdgenossenschaft und der Jungen Union (50PlusX) gratulieren.
Bis bald!!!
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