Ni hao in Zhongguo

Veröffentlicht auf von Barni J.R.

Tretet ein!


... ins Reich der Mitte, in die groesste Demokratie der Welt...

Nachdem uns der erste chinesische Zug von Ulaanbaatar nach Peking eiskalt abblitzen hat lassen, sind wir ueber Umwege am 27. September doch noch ins Land gekommen.

Peking! Einst die Mitte des Universums (nach Ansicht uebermuetiger chinesischer Kaiser) und heute Schaltzentrale des groessten Ueberwachungsstaates des Universums (bei Vollendung des Wortes Ueberwachungsstaat hat sich der Computer ausgeschaltet - kein Witz!).
Unser Blog laesst sich von China aus nicht aufrufen, zu gefaehrlich erscheinen dem Staat anscheinend unsere Reiseplaene. Aber gluecklicherweise laesst er sich nach wie vor bearbeiten und so koennen wir euch weiterhin auf dem Laufenden halten.


Erster Eindruck von China: Menschen, Menschen, Menschen...





























Circa die Haelfte der 1,3 Milliarden Einwohner haben wir bereits in den verschiedenen Sehenswuerdigkeiten Pekings getroffen.


Auf den ersten Eindruck besteht Peking nur aus grossen Gebaeuden durchzogen von Strassen, die so breit sind, dass problemlos Militaerparaden mit zig Panzern abgehalten werden koennten.
Zum Glueck gibt es allerdings auch noch gemuetliche Viertel mit herrlichen Gaesschen, in denen man wunderbar stundenlang durchschlendern und verweilen kann. 





























Wir sind schon zu grossen Fans der chinesischen Kueche geworden, nur ein Todfeind ist bisher ausgemacht worden. Zitat Buggo: "Der Koriander bringt mich noch ins Grab!" Buggo und Barni "ruesten" sich schon ordentlich fuer die anstehende laengere Radltour, Martin jedoch arbeitet an seinen Problemzonen und verwehrt schon bald jegliches Essen. Seine Ausreden kennen wir schon auswendig: "waeh, so oelig!", "boah, viel zu scharf!", "I konn de Auberginen nimmer seng" (nach einem Mal schon).

So sieht in China Fondue aus...



Mit den Staebchen essen funktioniert inzwischen schon ganz gut, doch haben wir immer noch Hemmungen, die fuer Chinesen dazugehoerigen Geraeusche zu erzeugen. Das Schluerfen und Schmatzen erinnert eher an die Nahrungsaufnahme von rosaroten Vierbeinern als an essen, so wie's uns die Mama gezeigt hat.

Ansonsten ist der Chinese an sich ein putziger, netter und lustiger Mensch. Bisher kommen wir gut mit ihm aus. 
Sogar des Bayerischen sind die Chinesen maechtig. "Do schauts her" zum Beispiel heisst "Wieviel kostet das" und wird ueberall verstanden. So stellt fuer uns die Kommunikation eigentlich kaum ein Problem dar. "Die Rechnung, bitte" -> "Jeans sans aa". So einfach ist das...


Entgegen unserer Erwartung macht Radlfahrn in dieser Riesenmetropole (14 Mio.) richtig Spass. Schnell findet man Gleichgesinnte, die sich mit einem den (Radl-)Weg teilen.






























Martins persoenliche Highlights von Peking sind die vielen oeffentlichen Toiletten, die er bald alle von innen besichtigt haben duerfte. Auf dem Bild sieht man richtig, wieviel Spass er dabei hat.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

















Die Grosse Chinesische Mauer

5 Tage lang erkundeten wir mit dem Radl die Umgebung Pekings. Das Hauptziel dabei war natuerlich die Besichtigung der Chinesischen Mauer. Sie ist mit 6.350 km Länge (Hauptmauer 2.400 km) und auch hinsichtlich Volumen und Masse (7m hoch und 7m breit) das größte Bauwerk der Welt. Dabei besteht die Mauer aus einem System mehrerer teilweise auch nicht miteinander verbundener Abschnitte. Sie diente dem chinesischen Kaiserreich als Schutz vor nomadischen Reitervoelkern aus dem Norden (z.B. Hunnen und Mongolen).

Wir haben uns zwei Teilstuecke im Norden Pekings (100 km) ausgesucht und waren schlichtweg begeistert vom Ergebnis der Bauherren, die sich anscheinend von nichts, auch nicht von steilem Gebirge, von ihrem Vorhaben abbringen haben lassen.












 

 























 




Und wen trifft man auf einem verfallenen Wachturm der Grossen Mauer?
Richtig vermutet: eine Heavy Metal Band aus Peking beim Fotoshooting fuers neue Album.
Auf dem Bild der Kopf der Band, Asiens Heavy Metal- Ikone "Wuhai Zhu Dong".
Neben seinen musikalischen Faehigkeiten besticht er vor allem durch seine Frisur, die die Modewelt zwischen New York und Mailand noch aufhorchen lassen wird.  


























 













Wenn es Abend wird in China...

Das ist doch mal ein Sonnenuntergang auf der chinesischen Mauer, oder!!!!
Wir hoffen, keiner ist enttaeuscht....































Wenn es Morgen wird in China...

 





































Nach 300 km radeln sind wir jetzt wieder in Peking und treffen die Vorbereitungen fuer die naechste Zeit.



Wie geht's weiter?

Da uns die boese KP einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, koennen wir nicht wie geplant die Berge Tibets beradeln. Tibet kann man derzeit leider nur in einer organisierten Tour bereisen.

Somit grosse Planaenderung: Buggo und Barni starten sonntags in den tropischen Sueden Chinas und lassen sich von Bambuswaeldern, Reisterassen und Karsthuegeln verzaubern. Startpunkt ist Guiyang im Bundesstaat Guizhou und Endziel ist nichts Geringeres als der pazifische Ozean (wahrscheinlich Macau).
Eingeplant sind 4-6 Wochen fuer ca. 1500 km.

Nach der Tour geht's dann weiter Richtung Indien. Ueber Tibet (mit Tour) reisen wir nach Kathmandu, wo wir spaetestens Weihnachten sein wollen.


Und Martin?


Raetsel der Woche

Nachdem es letzte Woche keinen Gewinner gab (Aufloesung, v.l.n.r.: Rainer, Buggo, Martin, Barni), habt ihr wiederum eine neue Chance auf tolle Preise.

Die Preisfrage:
Was geht in Martins Kopf vor? Wohin verschlaegt es ihn?







































Herzlichen Dank fuers Vorbeischaun und fuer die vielen Kommentare, macht weiter so!
Bis in ein paar Wochen!

Uebrigens: im Album warten weitere Meisterstuecke der modernen Fotografie auf euch. Die Bilder wurden eingefangen von drei aufstrebenden Jungfotografen, von denen noch viel die Rede sein wird. Sehet und staunet!



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K
Buko, neue Artikel braucht das Land... Lass deiner literarischen Ader freien Lauf... :D cu
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S
Servus ihr Ausreisser,<br /> <br /> schauen uns grad eure Bilder an. Nicht schlecht!<br /> Viele Grüße aus dem kalten und nebligen Halsbach!<br /> Susi und Alex
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R
Hallo Barni,<br /> Hab ich dich! Grchchchhihi<br /> Seit dem Sommer such ich euch beide schon. Ihr seid ja gar nicht mehr auf meine Party gekommen, dabei hab ich doch so lange gewartet! Naja kann man ja nachholen.<br /> Wenn die nächste Party steigt, sag ich auf jeden Fall bescheid. Hab ja sonst keine Freunde. <br /> Wie stehts mit meinen Prophezeiungen?<br /> Schönen Gruß aus M. RenatO mit o
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B
<br /> Servus Renato alter Haudegen!<br /> Haett ja nicht erwartet von dir nochmal zu hoeren, wie hast du mich denn gefunden?<br /> Ja, sorry, deine Party war an dem Abend nicht mehr drin, es gab Wichtigeres! Beim naechsten Mal sind wir auf jeden Fall mit von der Partie. Vorschlag fuer ein Motto: "Haesslich wie die Nacht". Du<br /> haettest ja dann schon eine Verkleidung, die von dem Abend, an dem wir dich getroffen haben.<br /> Uebrigens: du bist ein Orakel! Deine Prophezeiungen stimmen bisher und alle anderen werden es auch (auch die mit der Krampfader). Mach Geld draus! Darf ich nochmal zu dir kommen, wenn ich was<br /> ueber die Zukunft wissen will?<br /> Alles Gute Renato mit o, wir sehen uns!<br /> <br /> <br />
K
Servus an die Pilgertruppe,<br /> <br /> also ich bin mir ziemlich sicher, dass Martin auf dem Foto an Otto aus der Goldenen Ente denkt, der ihm einen der köstlichen Knödel mit Schwammersauce kredenzt :-)<br /> <br /> Grüße<br /> Kathrin
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C
Hallo Buggo und Barni<br /> <br /> Die Rätselfrage ist diesmal nicht einfach. Trotzdem:<br /> <br /> So wie ich Martin kenne, macht der eine Tour über den Himalaya um nach Nepal zu gelangen, wo ihr euch zu dritt trefft und gemeinsam weiterreist.<br /> <br /> Schickt die Karte doch bitte an das Busunternehmen Glonegger. Mache am 15. 11 eine Kaffefahrt. In der chinesischen Botschaft kann ich mich nicht mehr blicken lassen, seitdem ihr im Blog kundgetan habt, was ihr in Tibet so alles vorhabt.<br /> <br /> Euer Campingfreund
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